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Das Teil gibt es nicht mehr. Wir bauen es nach.

Scannen, nachkonstruieren, drucken: alles aus einer Hand. Auch ohne Zeichnung, ohne CAD-Datei und ab einem einzigen Stück.

Abgebrochener Korbrollenhalter einer Spülmaschine neben dem neu gedruckten Ersatzteil

Vom defekten Teil zum Ersatzteil.

  1. Schritt 1: Das Teil oder Fotos davon

    Am besten das defekte Teil selbst, auch in Einzelteilen. Wenn es verbaut bleiben muss, reichen Fotos aus mehreren Richtungen mit ein paar gemessenen Maßen.

  2. Schritt 2: Scan mit dem Creality RaptorX

    Auflösung bis 0,1 mm, von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Metern Objektgröße. Heraus kommt zunächst ein Mesh.

  3. Schritt 3: Vom Scan zum druckbaren Modell

    Ein Scan ist kein fertiges CAD-Modell. Wir bereinigen das Mesh, führen es auf Wunsch in CAD-Flächen zurück und prüfen dabei, ob das Teil so überhaupt druckbar ist.

  4. Schritt 4: Druck in FDM oder SLA

    43 Materialien zur Wahl, von zäh über hitzebeständig bis faserverstärkt. Schon ab einem Stück.

Was der Scan kann

Scanner
Creality RaptorX
Auflösung
bis 0,1 mm
Objektgröße
wenige cm bis mehrere Meter
Ausgabe
Mesh (STL/OBJ), auf Wunsch CAD-Rückführung

Woran es scheitern kann

Ein Scan ist kein Kopierer. Diese vier Fälle klären wir lieber vorher als hinterher.

  • Innenliegende Geometrie

    Ein Scanner sieht nur Oberflächen. Hohlräume, Hinterschnitte und Innengewinde müssen aus dem zerlegten Teil oder aus Maßen rekonstruiert werden.

  • Kunststoff bleibt Kunststoff

    Wir drucken keine Metallteile. Ein Ersatz aus Kunststoff kann ein Metallteil ersetzen, wenn Last und Temperatur es zulassen. Das klären wir vorher, nicht nachher.

  • Spiegelnde und dunkle Flächen

    Glänzende, schwarze oder durchsichtige Oberflächen streuen das Licht nicht zurück. Sie lassen sich mit einem abwaschbaren Spray mattieren, sagen Sie uns, wenn das Teil das nicht verträgt.

  • Sicherheitsrelevante Teile

    Bauteile, an denen Gesundheit oder Betriebssicherheit hängen, brauchen mehr als einen Scan. Sprechen Sie in dem Fall mit uns, bevor Sie eine Anfrage schicken.

Fragen zu Ersatzteilen

Das Teil gibt es nicht mehr zu kaufen, können Sie es nachbauen?

Das ist der Regelfall bei dieser Art Anfrage. Solange ein Muster vorliegt, auch zerbrochen, lässt es sich digitalisieren und nachfertigen. Fehlen Teile, rekonstruieren wir sie aus den verbliebenen Maßen und stimmen das mit Ihnen ab.

Ich habe nur das kaputte Teil, keine Zeichnung. Reicht das?

Ja. Genau dafür ist der Scan da. Eine Zeichnung hilft, ist aber keine Voraussetzung. Die Maße kommen sonst aus dem Bauteil selbst.

Hält ein gedrucktes Ersatzteil so viel aus wie das Original?

Das hängt vom Werkstoff und von der Belastung ab. Ein Gehäuseteil oder eine Halterung erreicht das meist; ein hoch belastetes Metallteil nicht. Wir sagen vor dem Auftrag, was wir für tragfähig halten, auch wenn die Antwort lautet, dass Drucken hier nicht das richtige Verfahren ist.

Wie lange dauert das?

Auf Ihre Anfrage antworten wir innerhalb von 24 Stunden. Wie lange Scan, Konstruktion und Druck zusammen brauchen, hängt vom Teil ab. Den Termin nennen wir im Angebot, nicht vorher auf einer Seite.

Was kostet das?

Ersatzteile aus einem Scan lassen sich nicht pauschal auspreisen: der Aufwand steckt in der Konstruktion, nicht im Druck. Deshalb bekommen Sie ein Angebot statt eines Listenpreises. Für reine Druckaufträge mit vorhandener Datei zeigt der Preisrechner sofort einen Richtwert und mit einem Klick den Festpreis.

Teil da? Dann fangen wir damit an.