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FDM 3D-Druck

Funktionale Teile. Ohne Werkzeugkosten.

FDM baut Bauteile Schicht für Schicht aus technischem Kunststoff. Es ist die wirtschaftliche Wahl für Prototypen, Vorrichtungen, Ersatzteile und Kleinserien.

Druckkopf legt die letzte Lage eines grauen Lagerbocks aus PETG im geschlossenen FDM-DruckerKI-generiertes Symbolbild

Drei typische Ausgangspunkte.

  • Prototypen mit Funktion

    Für Entwicklungsabteilungen, die Konstruktionsstände schnell prüfen wollen.

  • Vorrichtungen und Ersatzteile

    Für Betriebe, die Teile ohne Werkzeugkosten brauchen.

  • Kleinserien ab einem Stück

    Für Stückzahlen, bei denen sich Spritzguss nicht rechnet.

  • 40 technische Kunststoffe
  • Kurze Iterationszyklen
  • Belastbare Bauteile
  • Keine Mindestmenge

Was technisch möglich ist.

Bauraum
325 × 320 × 325 mm
Schichthöhe
0,1 bis 0,3 mm, je nach Bauteil
Toleranzen
±0,1 bis 0,3 mm

Die Anwendung entscheidet.

Maß, Material und Bauteilgeometrie bestimmen die erreichbare Genauigkeit. Kritische Passungen klären wir vorab.

Größere Teile
Geteilt und gefügt möglich
Materialien
40 technische Kunststoffe

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Wissen, Lesezeit 7 Min.

FDM oder SLA? Welches Verfahren passt zu Ihrem Bauteil.

Beide Verfahren bauen schichtweise auf, lösen aber unterschiedliche Aufgaben. Der Artikel zeigt, woran sich die Entscheidung festmachen lässt.

So läuft ein FDM-Auftrag.

  1. Schritt 1: Datei prüfen

    Wandstärken, Überhänge und Passungen ansehen.

  2. Schritt 2: Material wählen

    Belastung, Temperatur und Umgebung einordnen.

  3. Schritt 3: Fertigen

    Drucken, Stützstrukturen entfernen und das Teil prüfen.

  4. Schritt 4: Nachbearbeiten optional

    Auf Wunsch schleifen, grundieren und lackieren oder Gewindeeinsätze setzen.

Fragen zum FDM-Druck

Wie groß können FDM-Teile sein?

Am Stück fertigen wir FDM-Teile bis 325 × 320 × 325 mm, also bis 32 cm Kantenlänge. Größere Teile teilen wir und fügen sie anschließend. Die Trennebene legen wir gemeinsam so, dass sie funktional und optisch passt.

Welche Toleranzen sind erreichbar?

Im FDM-Druck liegen die erreichbaren Toleranzen bei ±0,1 bis 0,3 mm, abhängig von Material, Bauteilgröße und Geometrie. Wenn einzelne Maße enger toleriert sein müssen, sagen Sie uns das vorab. Oft lässt sich das über Ausrichtung oder Nacharbeit lösen.

Welches Material soll ich wählen?

Das hängt von Last, Temperatur und Umgebung ab. PETG ist der pragmatische Standard, ASA für den Außeneinsatz, Polyamide für belastete Funktionsteile und faserverstärkte Typen für steife, formstabile Bauteile. Schicken Sie uns Ihre Anforderungen, wir schlagen das Material vor.

Sieht man die Schichtlinien?

Ja. FDM baut in Schichten auf, und die sieht man, je nach Schichthöhe mehr oder weniger deutlich. An senkrechten Flächen fallen sie am wenigsten auf, an flachen Schrägen am stärksten. Wenn die Oberfläche zählt, schleifen und grundieren wir nach, oder wir drucken das Teil in SLA.

Können Gewinde eingebracht werden?

Ja. Gedruckte Gewinde halten nur bei größeren Durchmessern und geringer Last. Für alles andere setzen wir Gewindeeinsätze aus Messing ein. Die werden eingepresst oder eingeschmolzen und halten deutlich mehr aus. Sagen Sie in der Anfrage, welche Schraube hineingehört.

Passt das zu Ihrem Vorhaben?

Senden Sie uns Ihre Datei oder beschreiben Sie das Teil. Wir prüfen, welcher Weg sinnvoll ist.